07. April 2019

Ökumenischer Jugendkreuzweg lädt zum (digitalen) Gebet


Mit einem Auftaktgebet im Dom zu Würzburg startete der Ökumenische Kreuzweg der Jugend 2019. Unter dem Motto „Ans Licht“ werden am 12.April junge Christinnen und Christen in Deutschland den Jugendkreuzweg beten – analog oder digital, einzeln oder gemeinsam – und dabei an das Leiden Christi erinnern.

Zum Leben gehören Tod und Auferstehung. Was dies für junge Menschen heute bedeutet, wurde beim Auftaktgebet des Ökumenischen Jugendkreuzwegs 2019 am 5. April in Würzburg deutlich. Nach einer Einführung durch Dr. Jürgen Emmert, kommissarischer Leiter des Kunstreferats des Bistums Würzburg, beteten junge Menschen gemeinsam im Kiliansdomden Jugendkreuzweg „Ans Licht“, zu dem alle Stationen eines klassischen Kreuzwegs gehören. Abstufungen von Dunkelheit kennzeichnen die Bilder der einzelnen Kreuzweg-Stationen. Nur wenige Gegenstände kommen dabei in den Fotografie-Malereien des Künstlers Ben Willikens vor. „Die Bilder haben eine eindrückliche Wirkung auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer“, schilderte Diözesanjugendseelsorger Stephan Schwab seine Eindrücke vom Auftaktgebet in der Sepultur des Würzburger Doms. „Der Jugendkreuzweg regt dabei zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Leidensweg Christi und dem eigenen Glauben an“, so Schwab.

 

Smartphone-App und Musik laden zum (digitalen) Gebet

„Der Jugendkreuzweg richtet sich sowohl an Jugendgruppen und Schulklassen, aber auch an junge Menschen, die den Kreuzweg individuell beten wollen“, ergänzt Alexander Bothe von der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und Redaktionsleiter des Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend. Daher wird auch für den Ökumenischen Kreuzweg der Jugend 2019 wieder eine Smartphone-App zum Mitbeten angeboten, die für den Kreuzweg „Ans Licht“ neu konzipiert wurde. „Auf Wunsch sind die Materialien des Jugendkreuzwegs damit auf dem Smartphone immer mit dabei, denn die ‚Single Prayer App‘ ist für das persönliche Gebet zu Hause oder auch unterwegs gedacht“.

 

“Die Vorlagen und Vorschläge sind direkt umsetzbar, bieten aber auch Anregungen, um daraus einen eigenen, an die Lebenswirklichkeit und Gebetsanliegen junger Menschen vor Ort angepassten Kreuzweg entstehen zu lassen“, betont Michael Freitag von der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej) und stellvertretener Redaktionsleiter des Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend. „Auch die Musik von Luis Reichard eröffnet zwei Optionen: Die Möglichkeit einer Mitsingvariante und die einer soundtrackartigen Untermalung für eigene Texte und Gebete“, ergänzt Michael Freitag.

 

Alle Materialien des Ökumenischen Jugendkreuzwegs 2019 sind auf der Website www.jugendkreuzweg-online.de verfügbar. Sie wurden von einem ökumenischen Redaktionsteam gemeinsam entwickelt und können zudem über den Verlag Haus Altenberg unter www.jhdshop.de bestellt werden.


Träger und Geschichte des Ökumenischen Jugendkreuzwegs:

Träger des Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend sind die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej), die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).





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