13. Juni 2019

Rheinische Superintendenten kommen zu Informationsbesuch ins Saarland


Die kirchliche und politische Arbeit im Saarland sowie die Besonderheiten der Region wollen die Superintendentinnen und Superintendenten der Evangelischen Kirche im Rheinland kennenlernen. Deshalb kommen vom 16. bis 19. Juni 2019 zu einem Informationsbesuch ins Saarland.

Im Mittelpunkt stehen Gespräche zu gesellschaftspolitischen und sozialen Fragen mit Politikerinnen und Politikern aus der Region sowie Treffen mit evangelischen Kirchenvertreterinnen und Kirchenvertretern aus Luxemburg und Lothringen. Der Besuch der leitenden Geistlichen der 37 evangelischen Kirchenkreise sowie der Mitglieder der Kirchenleitung beginnt am Sonntag, 16. Juni, um 20 Uhr mit einem öffentlichen Gottesdienst in der Saarbrücker Johanneskirche (Cecilienstraße 2.)

Die Region in den Blick nehmen
„Wir möchten mit unserem Besuch eine zentrale Region im Süden unserer Kirche persönlich kennenlernen. Gleichzeitig wollen wir uns über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Partnerkirchen in Lothringen und Luxemburg unterrichten lassen“, sagt Präses Manfred Rekowski zum Besuch. Die Konferenz der Superintendentinnen und Superintendenten tagt in der Regel dreimal im Jahr.

Gespräche im Landtag und in Luxemburg
Die Kirchenvertreterinnen und -vertreter treffen unter anderem mit Landtagspräsident Stephan Toscani im Saarländischen Landtag zusammen (17. Juni). Dabei sollen die Themen jüdisches Leben im Saarland, Antisemitismus und die Beziehung zwischen Staat und Kirche erörtert werden. Anschließend besucht die Delegation die Evangelische Gemeinde Deutscher Sprache in Luxemburg-Stadt. Hier finden auch Gespräche mit einem Vertreter der Protestantisch-reformierten Kirche im Großherzogtum statt. Thema ist unter anderem die Neuordnung des Verhältnisses von Staat und Kirche in Luxemburg.

Thema Strukturwandel
Am Dienstag (18. Juni) geht es in Neunkirchen mit Vertreterinnen und Vertretern von Stadt und Landkreis Neunkirchen um das Thema Strukturwandel und seine sozialen Auswirkungen. Landrat Sören Meng, Bürgermeister Jörg Aumann und Diakoniepfarrer Udo Blank nehmen an dem Gespräch teil. Nachmittags besuchen die rheinischen Gäste die Hugenottenkirche in Völklingen-Ludweiler und treffen dort mit evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrern der Union der Protestantischen Kirchen in Elsass und Lothringen zusammen. Den Tagesabschluss bildet am Abend ein Friedensgebet am Gedenkkreuz für die Opfer der Kriege auf den Spicherer Höhen an der deutsch-französischen Grenze.

  

 

 

 
 




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