09. August 2019

Pastor koreanischer Herkunft betreut Projekt zur interkulturellen Öffnung


Pastor Mike Kwang-Yul Lee wird zum 1. September neuer Dezernent für Gemeinden unterschiedlicher Sprache und Herkunft und Interkulturelle Öffnung in der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Der 45-jährige Theologe koreanischer Herkunft wird den Kontakt zu den rund 130 Gemeinden des Internationalen Kirchenkonvents (Rheinland Westfalen) IKK pflegen, die interkulturelle Öffnung in der Evangelischen Kirche im Rheinland begleiten und Projekte zur verstärkten Zusammenarbeit von deutschsprachigen Gemeinden und Gemeinden anderer Sprache betreuen.

 

Die Stelle ist im Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland angesiedelt. Lee wird auch mit der Evangelischen Kirche von Westfalen zusammenarbeiten, die sich an der Finanzierung der Stelle beteiligt und das Thema „Kirche und Migration“ zurzeit schwerpunktmäßig behandelt. Lee folgt Kirchenrat Wolfgang Hüllstrung, der den Arbeitsbereich christlich-jüdischer Dialog im Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland verantwortet.

 

Interkulturelle Vision von Kirche

„Wir haben uns bewusst entschieden, die Stelle mit einer Person, die einen Migrationshintergrund hat, zu besetzen“, erklärt Landeskirchenrat Markus Schaefer, Leiter des Ökumenedezernats im Landeskirchenamt der rheinischen Kirche. Mike Lee verkörpere eine neue, interkulturelle Vision von Kirche. Er wird daher im Landeskirchenamt zwei Dezernaten, dem für Ökumene und dem für Gemeinde, zugeordnet.

 

Mike Lee studierte nach seinem Abitur Theologie in Duisburg, in den USA und Kanada, er war Pastor einer koreanischen Gemeinde und zuletzt für ein Gemeindegründungsprojekt des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden verantwortlich. Er nahm 2015 an der ökumenischen Visite der Evangelischen Kirche im Rheinland teil und promoviert derzeit an der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal zum Thema „Inkulturation der zweiten Generation Koreaner“. Mike Lee ist verheiratet und hat drei Kinder.





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