23. September 2019
Christian Puschke zu einem aktuellen Thema:

Herbstklima


Nun ist es wieder soweit: Die Nächte werden länger als die Tage. Die ersten Blätter verfärben sich schon. Noch werden wir ein paar Abende haben, an denen wir auf dem Balkon, auf der Terrasse oder im Garten sitzen können. Bald ist auch das vorbei. Die dunkle und kalte Jahreshälfte beginnt.

Und das hat ja auch was Schönes. Der Herbst mit seinen Farben und dem raueren Wetter, der Winter, vielleicht mit Schnee. Es ist ja gerade der Wechsel der Jahreszeiten, der das Klima bei uns ausmacht, der unser Landwirtschaft und unsere Kultur mitbestimmt.

„Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht“, versprach Gott nach der Sintflut.

Nun. Ob das so bleibt, ist unsicherer geworden. Der Mensch hat heftig eingegriffen in die Klimaentwicklung - und das nicht zum Guten. Wieder einmal beraten sich nun die Staaten auf dem UN-Klimagipfel, wie sie die Klimaveränderung noch abmildern können. Bei einigen ist guter Wille da - und ein paar Maßnahmen bringen sie mit zum Gipfel. Dass es ausreicht, darf bezweifelt werden.

Der Mensch hat sich die Welt untertan gemacht - und bekommt nun die Folgen zu spüren. Ich befürchte, dass wir trotz der internationalen „Fridays-for-Future“-Bewegung unseren Kindern und Enkeln eine Welt hinterlassen werden, in der das von Gott versprochene Klima nicht mehr gilt.


Christian Puschke Pfarrer Christian Puschke

Pfarrer der 1. Pfarrstelle


Spechtweg 10
66333 Völklingen
Telefon: 06898 - 29 990 29




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