23. Oktober 2021
Michael Hilka, Pfarrer zu einem aktuellen Thema:

Die Zukunft liegt offen vor uns


Als ich diese Worte schreibe, liegt der erste Herbststurm dieses Jahres, der über unser Saarland hinwegfegte, erst ein paar Stunden zurück und Bäume und Äste liegen umgekippt auf Straßen und Wegen. Fast wäre sogar eine Bekannte beim Spazierengehen mit dem Hund erschlagen worden. Sie hatte Glück, dass nichts passiert ist. Nun scheint wieder die Sonne und der Spuk ist vorbei. Mich erinnert das an die Geschichte von Noah, der nach der Sintflut aus seiner Arche steigt, den Regenbogen am Himmel sieht und von Gott versprochen bekommt: „Nie wieder will ich alles Lebendige so schwer bestrafen, wie ich es getan habe.“ (1. Mose 8,21)

Wie gehen wir mit diesem Versprechen Gottes um? Wenn Gott die Welt nicht zerstören wird, liegt die Zukunft offen vor uns. Was wollen wir tun? Werden wir selbst das Ende der Welt besiegeln? Manchmal habe ich den Eindruck, dass es so ist. Leben wir gegen die Welt oder mit ihr, miteinander oder gegeneinander? Alles ist möglich. Wir haben es in der Hand.

 

Gott spricht:

»Nie wieder will ich die Erde
wegen der Menschen verfluchen.
Denn von Jugend an haben sie nur Böses im Sinn.
Nie wieder will ich alles Lebendige
so schwer bestrafen, wie ich es getan habe.
Solange die Erde besteht,
werden nicht aufhören
Saat und Ernte, Frost und Hitze,
Sommer und Winter, Tag und Nacht.«

(1. Mose 8,21-22, Basisbibel)


Evangelische Kirchengemeinde Neunkirchen
Michael Hilka, Pfarrer
Vorsitzender des Presbyteriums
66538 Neunkirchen
Telefon: 06821-8530




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