23. August 2021

Alt-Präses erhält Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen


Präses i.R. Manfred Rekowski (63) ist mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden. Ministerpräsident Armin Laschet überreichte dem Wuppertaler den Orden in Düsseldorf. Rekowskis Nachfolger Dr. Thorsten Latzel gratulierte im Namen der Kirchenleitung der EKiR.

Manfred Rekowski, der bis März 2021 an der Spitze der rheinischen Kirche stand, habe nicht nur innerkirchlich auf vielfältige Weise gewirkt, sondern sich auch in der Gesellschaft hörbar zu Wort gemeldet, so Präses Latzel in seinem Glückwunschschreiben: „Du hast Dein Amt als Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration segensreich genutzt, um das Bewusstsein und die Aufmerksamkeit auf das Thema Flucht und Migration zu lenken. ,Flüchtlinge gehören zu Gottes großer Menschheitsfamilie und sie brauchen unsere Hilfe.‘ So hast Du es 2019 formuliert. Aus diesem Satz spricht Deine Überzeugung, dass Gottes Wirken Konsequenzen für unser gesellschaftliches Miteinander haben muss und dass die Menschenfreundlichkeit Gottes konkret sichtbar werden muss. Du hast Dich zudem persönlich glaubwürdig genauso für Fragen der sozialen Gerechtigkeit und ökologische Themen eingesetzt und bist mit Deinem eigenen Verhalten dabei glaubwürdig vorangegangen.“

Hohe persönliche Bescheidenheit

„Mit alldem hast Du dem Evangelium von der unbedingten Liebe Gottes eine starke Stimme verliehen und unserer Evangelischen Kirche im Rheinland ein Gesicht“, schreibt Thorsten Latzel weiter: „Du hast damit segensreich für unsere Gesellschaft gewirkt. Bei alldem zeichnet Dich eine hohe persönliche Bescheidenheit aus. Gerade deswegen freut mich die Ehrung, weil sie mit Dir einen Menschen trifft, der sie überhaupt nicht angestrebt, aber umso mehr verdient hat.“

Anerkennung für besondere Verdienste um Land und Bevölkerung Im Jahr 1986 hat der nordrhein-westfälische Landtag auf Vorschlag der Landesregierung den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen gestiftet. Er wird als Zeichen der Anerkennung für besondere Verdienste um das Land und seine Bevölkerung verliehen und ist auf 2500 Ordensträgerinnen und -träger begrenzt. Seit dem Bestehen haben 1690 Bürgerinnen und Bürger den Landesverdienstorden erhalten.

 





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